Schwarzwaldsiedlung

Berlin

Die Schwarzwaldsiedlung, auch Rollberge-Siedlung genannt, ist eine Großsiedlung im Berliner Ortsteil Waidmannslust (Bezirk Reinickendorf). Der Name stammt von den Straßen der Umgebung, die ab 1938 nach Orten im Schwarzwald benannt wurden, wie z. B. Titiseestraße und Pforzheimer Straße. Die Siedlung darf nicht mit der Rollbergsiedlung in Berlin-Neukölln verwechselt werden und wird teils auch als Quartier Titiseestraße bezeichnet.

Die Siedlung wurde zwischen 1962 und 1972, unabhängig vom benachbarten Märkischen Viertel, gebaut. Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft GSW war Träger des Projekts, an dessen Planung mehrere Architekt*innen beteiligt waren, darunter Gerd und Magdalena Hänska, Josef Paul Kleihues und Jan sowie Rolf Rave. Besonders bekannt ist das denkmalgeschützte Wohnhochhaus von Hans Scharoun am Zabel-Krüger-Damm. Neben Hochhäusern gibt es hofartige Wohnstrukturen sowie Wohnzeilen entlang des Zabel-Krüger-Damms.

Das Zentrum der Siedlung liegt an der Waldshuter Zeile, wo sich eine Einkaufszeile, eine Kirche, eine Kita und die Grundschule in den Rollbergen befinden.

Historie

Architekt*innen

Dieter Fischbach (Entwurf Hochhäuser an der Waldshuter Zeile)
Bernhard Binder (Entwurf Wohnbebauung Schluchseestraße)
Gerd Hänska (Entwurf Wohnbebauung Schluchseestraße)
Magdalena Hänska (Entwurf Wohnbebauung Schluchseestraße)
Hans Scharoun (Entwurf Wohnhochhaus Zabel-Krüger-Damm)

Weiterführende Links

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Eintrag erstellt: Samstag, 22. Februar 2025aktualisiert: Samstag, 22. Februar 2025