Rollbergsiedlung

Berlin

Die Rollbergsiedlung, auch als Rollbergviertel bekannt, ist eine Wohnsiedlung im Berliner Ortsteil Neukölln. Sie entstand in den späten 1960er und 1970er Jahren als Ergebnis einer großflächigen Stadtsanierung, bei der nahezu alle alten Gebäude abgerissen und durch moderne Wohnblöcke ersetzt wurden. Die Neubauten wurden nach einem städtebaulichen Wettbewerb realisiert, an dem Architekten, Soziologen und Stadtplaner beteiligt waren. Die Wohnanlage besteht vor allem aus mehrgeschossigen Sozialwohnungen, die in Blockstruktur errichtet wurden.

Ein architektonisch markantes Element sind die sogenannten Mäanderbauten im östlichen Teil der Siedlung, deren Grundstein 1967 gelegt wurde. Die Neubebauung folgte dem Leitbild des modernen Wohnungsbaus mit dem Ziel, mehr Licht, Luft und Platz zu schaffen. Dabei wurde teilweise das alte Straßenraster aufgehoben. Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft ist heute Eigentümerin des größten Teils der rund 2100 Sozialwohnungen, die 1987 bis 1989 umfassend saniert wurden. Zusätzlich gibt es etwa 350 Wohnungen in Privatbesitz.

Historie

  • 1967: Grundsteinlegung "Mäanderbauten"
  • 1971: Ausschreibung Bauwettbewerk
  • 1974: Baubeginn

Details

Details
Einwohner*innen (2018):5.593 Quelle
Wohneinheiten (2018):2.450 Quelle
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Eintrag erstellt: Samstag, 22. Februar 2025aktualisiert: Samstag, 22. Februar 2025