Ben-Gurion-Ring
Die Siedlung Ben-Gurion-Ring entstand in den 1970er Jahren im Frankfurter Norden zwischen Bonames und Nieder-Eschbach, überwiegend auf Nieder-Eschbacher Gebiet. Sie gehört zu den größeren Wohnsiedlungen dieser Zeit in Frankfurt und wird durch die gleichnamige Ringstraße erschlossen. Durch ihre Lage zwischen bestehenden Stadtteilen, Verkehrsachsen und angrenzenden Gewerbeflächen besitzt sie eine relativ eigenständige räumliche Struktur. Neben dem offiziellen Namen wird für das Gebiet auch die Bezeichnung „Am Bügel“ verwendet.
Errichtet wurde die Siedlung zwischen 1973 und 1977 durch die damalige Neue Heimat Südwest im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus. Die Bebauung folgt dem Leitbild der Großsiedlungen dieser Zeit mit mehrgeschossigen Wohnscheiben, Hochhäusern und großzügigen Freiräumen. Die Gebäude sind in unterschiedlichen Höhen gestaffelt und zu Gruppen, Höfen und Grünbereichen angeordnet. Prägend sind bauzeittypische Materialien wie Sichtbeton, Waschbeton und farbige Fassadenelemente sowie der zentrale Grünzug innerhalb der Siedlung.
Historie
1973: Baubeginn
Auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei begann ab 1973 die Errichtung der Großwohnsiedlung Ben-Gurion-Ring. Die Gesamtplanung lag bei der Neuen Heimat.1977: Fertigstellung
Bis 1977 wurde die Siedlung in Plattenbauweise errichtet.
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